zur Übersicht integrativ/kollektiv Übersicht der KriterienDarstellung als Modell

[4.3.3.1]
Zum Kriterium der »Gemeinschaftlichkeit«
bezüglich der integrativen Struktur

Bezogen auf die integrative Struktur besitzen Abgrenzungen nur dann eine Bedeutung, wenn ein Beteiligter nicht bereit ist, seine Erfahrungskreation entsprechend den Kriterien zum Teilprozeß der Konvention ­ Ganzheitlichkeit, Durchmischbarkeit und Zweckmäßigkeit ­ auszurichten. Beteiligungswillige oder bereits Beteiligte, die diesbezüglich nicht allzu stark vom angepaßten Verhalten abweichen, werden als gleichberechtigt und gleichwertig behandelt. Im Prinzip ist Kooperation immer möglich. Die Beteiligten fühlen sich nach dem Kriterium der Gemeinschaftlichkeit verbunden oder entwickeln dieses Kriterium im Subprozeß der Verbindung. Dies zeigt sich in der raschen Ausdehnung und Übertragung von Beziehungen der Beteiligten, welche über die zuallererst verbindende Thematik hinausgeht. Es entstehen schnell freundschaftliche Beziehungen, in denen unabhängig von Kompetenzen verschiedenste Themen in die Komunikation eingebracht werden. Zum Beispiel führt dies dazu, bei kleinen gesundheitlichen Problemen dem Rat eines Freundes, mit dem man das Gefühl einer gemeinschaftlichen Verbundenheit teilt, mehr Vertrauen zu schenken als dem Facharzt.

Hinsichtlich dem kollektiven Potential von Design wird erwartet, daß es dem Kriterium der Gemeinschaftlichkeit Ausdruck gibt und sein Zustandekommen in der Erfahrung bestärkt.

Seite drucken integrativ/kollektiv nach oben