[4.3.2.2]
Zum Kriterium des »Einbringungsfähigkeit«
bezüglich der integrativen Struktur
Bezüglich der intergrativen Struktur werden alle mithelfenden, die
Persönlichkeit zurückstellenden Aktivitäten, die dem Fortbestand der Struktur und dem
Wohlergehen aller dienen, benötigt. Neue Impulse, die im polyvalenten Strukturtyp
aufgenommen werden würden oder pedantisches Nachmachen, das in der hierarchischen
Struktur Belohnung fände, bleiben unbeachtet. Grundsätzlich
wird das Mitmachen bei allen gemeinsamen Aktivitäten erwartet, ohne daß es erforderlich ist, in einer
Richtung hervorragende Leistungen zu erbringen, allein das Kriterium der
Einbringungsfähigkeit muß erfüllt sein. Beispielsweise kann sich im Prinzip jeder an
Karnevalveranstaltungen beteiligen, wenn er ein Kostüm trägt und sich in eine Gruppe einbringt.
Manchmal wird durch Vereinfachung der Anforderung ein zuvor hierarchisch strukturiertes
System mit strengen Beteiligungsvorgaben und hohen Anforderungen aufgebrochen
und kollektiv zugänglich gemacht. So sind Vereine, die an Mitgliederschwund leiden,
gezwungen, ihre Anforderungen gegenüber Interessenten herunterzuschrauben und
in erster Linie deren grundsätzliche Einbringungsfähigkeit zu würdigen.
Das Erfüllen der Anforderung der Einbringungsfähigkeit kann erstens durch
die Vereinfachung der Aufgaben mittels dem kollektiven Potential von Design
erleichtert werden. Zweitens hilft die Modifizierung von Aufgaben dabei, das Kriterium der
Einbringungfähigkeit als positiv erfahrbar zu gestalten.
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