[4.3.3.3]
Beispiel für das partizipative Potential von Design
Ausstellungen von Designobjekten sollten keine museale Stimmung wecken, sondern
die Besucher zur Auseinandersetzung über die vorgestellten Konzepte zu möglichen
Wirklichkeiten anregen. Die Pflege einer differenzierten Streitkultur bezüglich Gegenständen, welche
die aktuelle Gegenwart und die nahe Zukunft betreffen, sollte die abgeklärte Ergriffenheit vor
etablierten Kunstwerken oder sie skeptische Bewunderung vor allzu enthusiastischen zukunftsvisionen ablösen.
Im Unterschied zum Ansatz der Moderne, der die Designer auf die Jagd nach innovativen, immer besseren Ideen trieb,
folgt Design mit ausgeprägtem partizipativem Potential, welches das ästhetische Kriterium der Toleranz vermitteln
will, ein Bemühen um die Diskussion von vielfältigen Interpretationen zum Leben durch ästhetische Mittel.
die aktuelle Gegenwart und die nahe Zukunft betreffen, sollte die abgeklärte
Ergriffenheit vor etablierten Kunstwerken oder die skeptische Bewunderung vor allzu enthusiastischen
Zukunftsvisionen ablösen. Im Unterschied zum Ansatz der Moderne, der die Designer auf
die Jagd nach innovativen, immer besseren Ideen trieb, folgt für Design mit ausgeprägtem
partizipativen Potential, welches das ästhetische Kriterium der Toleranz vermitteln will,
ein Bemühen um die Diskussion von vielfältigen Interpretationen zum Leben durch
ästhetische Mittel.
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