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[5.3.1.3]
Zum Kriterium der »Systematisierbarkeit«
bezüglich der standardisierten Logik

Durch die Simulierbarkeit sind Medien mit standardisierten Logiken korrigierbar. Dadurch ist eine wesentliche Voraussetzung für das Kriterium der Systematisierbarkeit der schwerpunktmäßig auf Medien mit standardisierten Logiken ausgerichtete Interaktion als zielgerichtete Entwicklung und zunehmende Festigung von ausgewählten Lösungsalternativen gegeben. Trotzdem wird durch die Systematisierbarkeit als dem dritten Aspekt der Aktivation einer standardisierten Logik kein starres, sondern ein dynamisches System erzeugt. Im Unterschied zu der fixierenden Manifestation von Medien gehören zur Systematisierbarkeit noch die entwickelnden Prozesse des Definierens von und des Operierens mit Variablen, Konstanten und Parametern.

Das Kriterium der Systematisierbarkeit bezüglich der Entwicklungsfähigkeit von einmal aktivierten standardisierten Medien hängt nicht vom Können einer Person wie beim Kriterium der Trainierbarkeit oder den Handlungsinteressen von Akteuren wie beim Kriterium der Vernetzbarkeit ab. Wichtig ist die Ausbaufähigkeit der standardisierten Logik dahingehend, daß sie zwar lineare, festgelegte Erfahrungsprozesse bei der Interaktion vorgibt, sich aber hinsichtlich gesetzter Ziele weiterentwickeln läßt. Diese Entwicklungs- und Umformungsmöglichkeiten gilt es durch das Systematisieren zu entdecken und zu aktivieren. Hiebei kann das innovative Potential von Design insbesondere im Bereich des Designmanagements wichtige Impulse geben, beispielsweise indem verschiedene standardisierte Logiken durch die neuartige Zuordnung und Wertung der beteiligten Entitäten als Konstanten, Variablen oder Parameter zu weiterentwickelten Zusammenhängen systematisiert werden.

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