zur Übersicht kontextuell/situativ Übersicht der KriterienDarstellung als Modell

[5.3.1.3]
Zum Kriterium der »Vernetzbarkeit«
bezüglich der kontextuellen Logik

Die Entwicklung als dritter Teilschritt der Aktivation von Medien mit kontextueller Logik erfolgt durch ihre zunehmende Vernetzung und dadurch erleichterte Ausbaufähigkeit im Lebenskontext. Selten findet eine kontextbezogene Interaktion mit nur einem Medium statt, meist werden mehrere Medien in unterschiedlichen Kombinationen parallel genutzt. So gehört zu einem Kinobesuch beispielsweise auch die Staßenbahnfahrt oder der anschließende Besuch in einem Lokal. Durch diese Vernetzbarkeit und gleichzeitige Präsenz entwickelt sich im Erfahrungsprozeß erst der Eindruck, einer kontextuellen Logik. Indem diese keinen fixen Rahmen vorgibt, verschiedene Handlungsalternativen offen läßt und somit weiterentwickelbar angelegt ist, entspricht sie dem Kriterium der Vernetzbarkeit.

Das situative Potential von Design kann durch die Erleichterung von Verbindungen oder durch gezielte Abgrenzungen bezüglich kontextuellen Interaktionsmöglichkeiten dazu beitragen, eine für den Erfahrungsprozeß sinnvolle Vernetzbarkeit der kontextuellen Logiken anzubieten und dadurch zu deren weiteren Entwicklung beitragen.

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